Naturheilpraxis für Tiere - Bianka Mark
     


Phytotherapie 

(Die Pflanzenheil­kunde)

Bei der Phytotherapie werden Krankheiten mit Zubereitungen aus Heilpflanzen behandelt. Die Pflanzenheilkunde darf nicht mit der Homöopathie verwechselt werden.

Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Therapiemethoden.
Korrekt angewandt ist die Pflanzenheilkunde frei von Nebenwirkungen.






Phytotherapie: Starke Wirkung - weniger Nebenwirkungen

Phytopharmaka besitzen ein breites therapeutisches und pharmakologisches Spektrum und Wirkprofil und zeigen oft weniger bis gar keine Nebenwirkungen, als synthetisch hergestellte Arzneimittel.

Der Ursprung der Phytotherapie liegt in der Naturheilkunde und findet sich in allen Kulturen der Erde als eine der Grundmethoden der jeweiligen Medizinsysteme.

In den naturheilkundlich orientierten Medizinsystemen steht sie meist gleichwertig und in enger Verbindung neben den auf Psyche und Seele ausgerichteten Verfahren.

Die Geschichte der Phytotherapie
 

Die ältesten historischen Aufzeichnungen über Heilpflanzen sind 6.000 Jahre alt. Im Mittelalter übernahmen die Mönche und Nonnen eine wesentliche Rolle in der Heilpflanzenkunde, darunter Hildegard von Bingen (Hildegard-Medizin). Paracelsus brachte schliesslich seine Signaturenlehre ein, die besagt, dass das Aussehen der Pflanze auf ihre Heilwirkung schliessen lassen.

Lange belächelt, erfährt Paracelsus heute durch moderne Forschungen teilweise Bestätigung. Das Lungenkraut etwa, das ihn aufgrund seiner fleckigen Blätter an Lungengewebe erinnerte, wird als Tee bei chronischen Atemwegserkrankungen verwendet.


Hexenjagd auf kräuterkundige Menschen

Durch die Verfolgung zahlreicher kräuterkundiger Frauen und Männer als Hexen und Hexer, durch die weitgreifenden Auswirkungen der Philosophie der Aufklärung und die oft als "Siegeszug der Chemie" bezeichnete moderne Entwicklung der Pharmazie ging viel Wissen um die Gesundheit verloren, das heute allmählich wieder entdeckt wird.


Die moderne Phytotherapie

Die Pfarrer Kneipp, Künzle und Weidinger hielten die Tradition der Kräuterheilkunde weiter hoch, und im 20. Jahrhundert stellte der Arzt Dr. Rudolf Fritz Weiss die Heilpflanzenkunde auf eine wissenschaftliche Basis. Er gründete den ersten Lehrstuhl für Phytotherapie in Deutschland und sorgte für die Anerkennung durch die Schulmedizin.